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Randomisierung
in klinischen Studien
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Der Prozeß der Arzneimittelentwicklung ist oft ein langer und teurer Vorgang.
Nicht selten
bedarf es einer 10jährigen Anstrengung und eines zwei- bis
dreistelligen Millionenbetrages.
Mangelnde methodische Qualität kontrollierter
klinischer Studien kann zu einer Reihe wichtiger
und möglicherweise
folgenreicher Fehlbewertungen bezüglich Wirksamkeit und Verträglichkeit
eines
Arzneimittels führen. Daher wird in mehreren Guidelines zu Recht betont, daß
die
wissenschaftliche Integrität einer klinischen Studie und die Glaubwürdigkeit
ihrer Ergebnisse in
erster Linie von der Wahl eines adäquaten Designs abhängen.
Zu einem guten Design einer kontrollierten klinischen Studie gehört an
entscheidender Stelle
die Wahl eines geeigneten Randomisierungsverfahrens. Für
die Durchführung der Randomisierung
stehen eine Reihe von Verfahren zur Verfügung.
Sie lassen sich auf der Basis bestimmter Eigenschaften beschreiben. Keines ist
den anderen in allen wichtigen Punkten überlegen.
Welches der Verfahren in einer konkreten Studie bezüglich der Einfachheit in
der Handhabung,
eines möglichst geringen Fehlerrisikos, eines optimalen
Balanceverhaltens und seines Einflusses
auf die statistische Auswertung der
Studie mittels Permutationstests insgesamt am besten
geeignet ist, bedarf gründlicher
Forschung.
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